Schamanismus

Spirit talk

Schamanin für Menschen & Tiere

mobiprax: Naturheilkunde für Tiere

Ist Schamanismus eine Religion?

 

Schamanismus existiert oder existierte überall auf der Welt in Gesellschaften, die nicht nach sicheren Buchreligionen leben. Es ist die lebendige, angewandte Form einer Spiritualität, bei der Menschen unmittelbar mit dem Göttlichen kommunizieren. Demzufolge gibt es einen wesentlichen Unterschied zu allen traditionellen Religionen. In einer Welt, die als Manifestation des Göttlichen gilt, ist alles lebendig und verbunden. Menschen sind ein aktiver Teil der Schöpfung. Der Schamane oder die Schamanin sind Experten darin, menschliche Anliegen in den Lauf der Schöpfung aktiv einzuflechten. Dazu verständigen sie sich mit den Wesen einer meist unsichtbaren Welt hinter den Kulissen des Alltags. Hilfreich dabei sind verschiedene Techniken, die sich je nach kulturellem Hintergrund unterscheiden. Manche Schamaninnen oder Schamanen benutzen halluzinogene Pflanzen, andere nicht. Manche trommeln und tanzen, andere nicht. Manche beten auf ihre Weise, um in einen veränderten Bewusstseinszustand zu kommen. Von Außenstehenden wird das oft "Ekstase oder Trance“ genannt. Das ist irreführend, denn es legt völlig geistesabwesende Zustände nahe. Das ist für viele Schamanen völlig falsch. Dieser besondere Zustand ist Voraussetzung für die Kommunikation mit geistigen Kräften. Sie sind keine "Geisteskranken“ wie vielfach vermutet. Sie kontrollieren sich völlig. Dazu sind Menschen in einem psychotischen Schub nicht fähig. Schamaninnen und Schamanen sind tief verwurzelt in spirituellen Dimensionen. Sie kennen keinen Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Alltagswelt und einer höheren Ebene.

 

Das Falsche Bild der Schamanen

 

Wie und warum es entstand: Die Hexen und Magier, noch früher die Druiden und Priester, waren für den spirituellen Bereich des Menschen zuständig. Durch die Christianisierung verschwanden dann die Druiden und Priester. An deren Stelle kamen nun Seelsorger, die dafür sorgten, dass die Menschen in Angst um ihr Seelen-Heil lebten. Die Hexen und Magier wurden ins Reich der Finsternis verbannt und dieses wurde dann zum Reich des Bösen deklariert. Der Herr der Finsternis, Erzengel Luzifer, wurde in Teufel umgetauft und als "Das Böse" schlechthin bezeichnet. Damit war die Voraussetzung für die von der katholischen Kirche in Auftrag gegebenen Gerichtsverfahren geschaffen wodurch die sozial-kulturelle Grundlage für spirituelles Sein den Menschen vollkommen entzogen wurde, somit konnte auch keine natürliche Weiterentwicklung stattfinden. Wenn der Magier früher mit seinem Zauberstab gewirkt hat, würde ein Magier der heutigen Zeit z.B. mit Schallwellen arbeiten, hätte man ihm die Möglichkeit nicht genommen, diesen dazu nötigen Entwicklungsprozess zu vollziehen. Jahrhundertelang haben wir gelernt, dass wir eine Seele haben und für die war dann aber nur und ausschließlich der Seelsorger zuständig. Uns Menschen wurde die innere Kommunikation mit dem Ursprung untersagt. Wagten wir es trotzdem, wurden wir als Hexen oder Ketzer verbrannt. Aberglaube (=Nichtglaube an die christliche Religion) und Magie sind immer noch Worte, auf die der westliche Mensch mit der Verknüpfung des Bösen reagiert. Das kollektive Unbewusste ist eben Jahrhunderte lang dahingehend geprägt worden. Da es zu jeder Zeit und in jeder Kultur die Figur des Schamanen gab, gibt und immer geben wird, kommen wir auch hier und jetzt in diese Zeit und Kultur. Durch die technische Entwicklung wie Eisenbahn und Flugzeug, nicht zu vergessen das Internet, ist es uns möglich geworden, das Wissen, welches durch die Kirche vernichtet worden ist, insbesondere aus Asien wiederzuerlangen. In der sogenannten Hippie-Zeit kam dieses Wissen für die breite Masse neu ins Bewusstsein, womit sich das gemeinschaftliche Unbewusste veränderte. In einer Zeitung wurde im Jahre 1962 Akkupunktur noch als Hexerei aus China dargestellt. Mittlerweile ist das anders. Akkupunkturbehandlungen werden heutzutage von Krankenkassen anerkannt und in vielen Arztpraxen kann man diese Anwendungen bekommen. Seltsamerweise bringen sie immer das gewünschte Resultat. Ohne Nebenwirkungen. Unter Yoga versteht der Eingeweihte, dass es sich hier um einen Weg zum inneren Ursprung handelt. Versteht der Mensch es nun, einen dieser Wege zu gehen, erkennt er seinen Ursprung und übernimmt für sich selber die Verantwortung.

 

Solche Menschen lassen sich aber nicht durch kirchliche Mächte lenken und sind deshalb unerwünscht. Würden die Menschen z.B. die Verantwortung für ihre Gesundheit erkennen, könnte die Pharma-Industrie, die Instrument dieser Mächte ist, keinen Gewinn mehr erwirtschaften. Da die Mächte der Inquisition heute auch noch auf ihr Wohl bedacht sind, wurde aus dem Yoga kurzum "eine Praktik zur Erlangung der geistigen Ruhe" gemacht und Meditation wurde zum Volkssport des Denkens verwandelt (jeder strengte sich an, nicht zu denken!). Die Medien trugen zur Verunglimpfung des spirituellen Seins dann auch noch kräftig dazu bei, wurde doch mit jedem aufgedeckten Scharlatan die ganze Gilde denunziert.

 

Was bedeutet das Wort "Schamanismus" und was ist ein Schamane?

 

Das Wort "Schamanismus" ist ein wissenschaftlicher Begriff. Die jeweils schamanisch Tätigen geben sich selbst unterschiedliche, ganz andere Namen. Oft wird auf ein tungusisches Herkunftswort aus Sibirien verwiesen. Viele andere Deutungen sind auch möglich. Europäische Wissenschaftler haben hier mit einem Kunstwort einen schillernden Begriff geschaffen, der sich durchgesetzt hat. Ein Schamane ist eine multidimensional ausgebildete Wesenheit, er ist ein Reisender zwischen den Dimensionen und Zeiten. Hier muss man einfügen, dass alle Menschen multidimensionale Wesenheiten sind. Aber ob sie das wissen, oder ob sie irgendwelche multidimensionalen Fähigkeiten ausgebildet haben, ist eine ganz andere Frage. In welcher Form der Schamane in Erscheinung tritt, ist heute in der westlichen Welt sehr unterschiedlich. Da uns durch die Kirche im Mittelalter und früher eine sozial-kulturelle Grundlage für den Schamanismus entzogen worden ist, müssen wir neue Grundlagen und Formen schaffen, entsprechend der Gesellschaft in der wir auftauchen.

 

Wie werden Schamanen ausgebildet und wie arbeiten sie?

 

Viele Schamaninnen und Schamanen haben ein Einweihungserlebnis. In verschiedenen Kulturen kann das ganz unterschiedlich ausfallen. Manchmal ist es eine überwundene schwere Krankheit, manchmal sind es drängende Visionen und Träume. Danach beginnt eine oft jahrelange Ausbildung bei älteren Schamanen. Sie erlernen mühsam, dass es eine einzige Wirklichkeit mit sehr vielen Facetten gibt. Sie lernen auch, sich darin geübt zu bewegen und ihre Anliegen verantwortlich zu gestalten. Eine Anerkennung als Schamane oder Schamanin erfolgt erst durch die praktischen Arbeitsergebnisse bei der Behandlung Kranker. Die Erfolge qualifizieren die Heiler in ihrer Gemeinschaft. Der Prüfstein ist ausschließlich die Praxis der heilerischen Arbeit. Ausbildung und guter Wille reicht nicht dafür. Der Schamane ist ausgebildet, über Dimensionsgrenzen hinwegzuschreiten und die Energien zu wechseln. Der Schamane "macht" nichts, er ist REINES Wirken. Der Schamane spürt die pulsierenden Schwingungen der Menschen um sich herum und ist in der Lage, die Frequenzen dieser Schwingungen zu verändern. Dazu agiert er in anderen Dimensionen, wobei die Figur des Schamanen nur Übermittler ist, sozusagen das fehlende Verbindungselement, welches den Menschen wieder an die Universal- oder Urschwingung anschließt. Verborgene Ursachen und Faktoren treten dabei ans Tageslicht, aus denen dann durch prozessorientierte Begleitung Harmonisierung resultiert; das "macht" der Schamane nicht, es ist ein "Passieren lassen" aus der Urschwingung